Don’t run, fly!


Words by Natascha Marakovits | Blog, Lifestyle, RunNa

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Am 21. Februar ist mir nach dem Morgenlauf das Frühstückssemmerl fast im Hals stecken geblieben: „Hallo ASICS FrontRunner! Herzlichen Glückwunsch – du hast es geschafft und bist Teil unseres ASICS FrontRunner Teams 2017!“, stand da in dem Mail zu lesen. Nach einem Jubelschrei und Gekreische wie ein Teenie bei Justin Bieber, musste ich die Nachricht noch gefühlte 50 Mal lesen, bevor sie sich in meinem Hirn als: „Ja, das stimmt, du bist wirklich dabei!“ festsetzte.

ASICS FrontRunner – einfach nur wow! Dabei habe ich mit Laufen noch gar nicht so lange etwas am Hut. Immer wieder mal bin ich gejoggt und habe einmal im Jahr an einem „Wettkampf“ teilgenommen: dem Frauenlauf im Prater. Mit hochrotem Kopf die zehn Kilometer irgendwie geschafft, um dann bis zum nächsten Jahr die Laufschuhe wieder verstauben zu lassen. Das Spiel ging ein paar Mal so. Irgendwann, als ich einmal im Ziel fast kollabiert bin, freute es mich dann gar nicht mehr und die Laufschuhe wurden zur Gänze verbannt.

Bis zu meinem 30. Geburtstag. In Feierlaune, zu etwas späterer Stunde, war ich mir sicher: „Ich laufe mit 30 beim Vienna City Marathon meinen ersten Halbmarathon.“ Zugetraut hatte es mir niemand. Ich anfangs auch nicht. Aber ich begann wieder zu laufen. Ein paar Monate waren es noch hin bis zum 15. April 2012. Ich lief nach Lust und Laune, von Trainer und/oder Plan weit entfernt. Strukturiertes Training kannte ich ebenso wenig wie den Begriff „Pace“. Ja mei, ich lief halt einfach und schaffte es tatsächlich: Nach 2:23:08 war ich im Ziel – glücklich!

Die beiden nächsten Jahre waren geprägt von gröberen Verletzungen. Ich musste wieder komplett aufhören. Erst im Herbst 2014 war ich wieder fit. Ich wollte wieder laufen. G’scheit, wie man in Wien sagt. Den Halben unter zwei Stunden schaffen. Den Rest der Geschichte gibt es hier nachzulesen.

Und jetzt bin ich also ASICS FrontRunner! Ich kann es eigentlich immer noch nicht fassen, dass ich wirklich dabei bin! Nur langsam sickert es. Auch oder vor allem deswegen, weil ich ein großartiges Wochenende mit all meinen Teamkollegen in Salzburg verbringen durfte. Ein Wahnsinns-Team mit Wahnsinns-Leistungen! Auch wenn ich in Sachen Pace nicht mit ihnen mithalten kann, eines ist gewiss: Die Leidenschaft fürs Laufen verbindet uns!

Wie ich das geschafft habe, werde ich häufig gefragt. Diese Frage kann ich nicht beantworten. Eine Insta-Followerin hat es so formuliert: „Man spürt einfach deine Liebe zum Laufen.“ Ich selbst kann nur meine Geschichte erzählen. Wie alles begonnen hat, wie ich an mir arbeite. Dass, wie es so schön heißt: „Von nix, kommt nix.“ Also Hardcore-Trainings, die einem alles abverlangen, an die Grenze gehen, bis zur totalen Erschöpfung, um schließlich im Endorphin-Rausch glückselig fast zu schweben.

„Don’t run, fly!“, heißt ein aktueller Werbeslogan von ASICS. Definitiv. Laufen wurde mein Leben. Ich freue mich auf viele Flys mit dem ASICS FrontRunner Team Austria! Danke ASCIS, dass ich dabei sein darf!

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