Lauftreff-Stories – Teil I


Words by Martin Granadia | Blog, Hit & Run, Lifestyle

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RunInc. ist mehr als nur ein Laufstore! Neben den zahlreichen Angeboten, Services und Dienstleistungen wollen wir auch dazu beitragen, dass sich Läuferinnen und Läufer in und um Wien vernetzen können, neue Bekanntschaften schließen sich gegenseitig motivieren, Leistungen erbringen und vor allem Spaß haben.

Gemeinsame Läufe sind daher ein wichtiger Teil der RunInc.-Philosophie. im Zuge der Strava 10k-Challenge sind wir mehrere Male in Gruppen und mit toller Unterstützung von Hans-Peter Innerhofer und Valentin Pfeil durch Wien gelaufen, auf der Suche nach einer neuen Bestzeit über zehn Kilometer.  Vor dem Wien-Marathon waren wir nochmal mit Valentin unterwegs – aus geheimen Kreisen wissen wir, dass ihm das noch einmal eine Extra-Portion Motivation gebracht hat 😉 Vor dem Frauenlauf sind wir mit Jennifer Wenth am Donaukanal gelaufen. Bekannte Gesichter und Stars der Laufsportszene zum Anfassen, Plaudern und Tipps holen!

Daneben gibt es weitere Fixtermine: die RunInc. FAST-Gruppe für die schnellsten Läufer Wiens, regelmäßige Lauftreffs im Shop und natürlich – besonders wichtig – die am besten gelaunte Lauftruppe Wiens VIERUN, die jeden zweiten Mittwoch vom RunInc.-Shop aus startet.

Laufen in der Gruppe ist jedenfalls etwas besonderes. Natürlich hat auch das Dasein als Einzelkämpfer oder das individuelle Erlebnis seine Berechtigung, keine Frage! Wer jedoch mal in der Gruppe gelaufen ist, erkennt mitunter schnell, dass es mehr Spaß macht, die Motivation höher ist und – ganz automatisch und unbemerkt… – die Leistungen besser werden.

Um euch Lauftreffs näherzubringen, haben wir drei unserer Freunde und Mitglieder der RunInc.-Familie gebeten, ihre Sichtweise der Dinge aufzuschreiben und zu teilen. Lest daher heute den ersten Teil dieser Blog-Serie von Michael.

Lauftreff, ist das was für mich? – “Nein” hätte ich vor etwa 2 Jahren vermutlich geantwortet – “Ich laufe ja nur zum Spaß und für mich selbst.”

Dann hat mich zu Beginn des letzten Jahres doch die Motivation etwas mehr gepackt und aus meinen unregelmäßigen Läufchen, die ich bis dahin meist absolviert hatte, wurde halbwegs strukturiertes Training und in Folge die Teilnahme an den ersten Laufveranstaltungen und Wettkämpfen. Die Faszination an diesem Sport wurde seither nicht kleiner und das Pensum der Trainingseinheiten und Wochenkilometer stieg.

Da es mich aber zunehmend langweilte, ständig alleine durch die Gegend zu laufen (obwohl ich das nach wie vor liebe und manchmal dringend brauche) und ich meine Freunde immer seltener überzeugen konnte, mich zu begleiten, war der logische nächste Schritt, mich einem Lauftreff anzuschließen.

Bei RunInc., wo ich mir vergangenen Herbst ein paar Laufschuhe kaufte, wurde ich aufmerksam auf den sogenannten “RunInc. Circle”,  das Rundumpaket für den Läufer der Bundeshauptstadt. Bei einem gemütlichen Café wurde mir von verschiedenen Gruppenläufen erzählt und vorgeschlagen, ich solle doch gleich zum FAST Run kommen, der jeden Montag stattfindet.

Ein paar Tage später stand ich dann also da, neben einem Haufen Spitzenathleten, die sich schon beim Umziehen über Europameisterschaften, Quali-Limits und den letzten “oagen” Montag unterhielten. – “Oh, was mach ich hier bloß??” dachte ich noch, aber es war zu spät und schon ging es los.

Das Tempo der Gruppe konnte ich damals nicht länger als 4-5 Kilometer halten. Während sich alle anderen locker unterhielten versuchte ich mit letzter Kraft nicht den Anschluss zu verlieren…vergebens. Obwohl ich abreissen lassen musste, gab ich noch mein Bestes und pulverisierte sämtliche Bestleistungen zwischen 1 Meile und 10 km, wie mir Strava danach verriet.

Beim Zurücklaufen sammelten mich zwei aus dem schnellen Pack wieder auf (Danke nochmal Bernhard & Roland), liefen locker mit mir aus und meinten nur: “Eh ned sooo schlecht” und “ Des wird schooo”.

Obwohl ich leistungstechnisch nicht annähernd auf dem Niveau der anderen war, gab man mir trotzdem von Beginn an das Gefühl, Teil der Gruppe zu sein und auch meine Leistung wertzuschätzen. Nach dem Lauf folgten lockeres Scherzen, Fachgesimpel und vor allem super Tipps und Inputs, wie ich mich in Zukunft verbessern könnte.

Seit diesem Montag habe ich selten einen “FAST Run” ausgelassen. Ich nahm sogar bei vielen anderen Gruppenaktivitäten, wie Long Jogs oder auch mal lockereren Tratschrunden, teil. Dabei habe ich inzwischen wirkliche Freunde und viele Gleichgesinnte kennengelernt, mit denen ich gerne meine Freizeit verbringe. Am Schönsten ist es für mich, dass man versucht sich gegenseitig zu unterstützen und weiterzubringen, was auch sehr gut funktioniert.

Diese Gruppendynamik ist es, die mich mal für mal zusätzlich motiviert, auch im Training über die Schmerzgrenze zu gehen und dann noch weiter zu machen, wenn ich alleine schon längst aufgehört hätte. Die Folgen sind natürlich sehr positiv. Ich konnte dieses Frühjahr einen gewaltigen Schritt vorwärts machen was meine Entwicklung als Läufer angeht und meine persönlichen Ziele mehr als übertreffen.

Ist also so ein Lauftreff was für mich? – “Ja, absolut” sage ich jetzt!

 

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