Run – Eat – Sleep – Repeat oder Father and Son beim Trans Alpine Run


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Sieben Etappen, 268 Kilometer durch vier Länder, 15.556 Höhenmeter, 2 LäuferInnen – so lauten die harten Fakten des GORE-TEX® Transalpine-Run eines der wohl bekanntesten und gleichzeitig härtesten Etappenrennen der Welt.

Diesem Abenteuer wollten wir uns in diesem Jahr auch stellen; wir das sind Helge Wimmer und das RunInc. Circle Mitglied Paul Plumer gemeinsam als Team „Father & Son“.

Nun ja, die Frühjahrssaison und gleichzeitige Vorbereitung verlief dann doch nicht ganz  so wie geplant. Helge musste, bedingt durch eine Muskelzerrung, seinen ersten DNF beim IATF 17 hinnehmen und Paul bekam Anfang April die Diagnose eines Stressbruches am linken Schienbein und ging daher erst gar nicht an den Start.

Aber aufgeben tut man einen Brief. Also hieß es, gut regenerieren, die beiden Niederlagen in Kauf nehmen und auf das Saisonhighlight so gut wie möglich hin trainieren.

Der Tag X kam dann doch sehr rasch und es ging für uns mit dem Zug in Richtung Start nach Fischen im Allgäu und die Anspannung vor der bevorstehenden Woche stiegen bei uns beiden ins Unermessliche. Rund 300 Zweierteams aus 30 Nationen, brachen gemeinsam mit uns am 3. September zur ersten Etappe auf, um die Westroute über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Südtirol in Angriff zu nehmen.

Es dauerte rund zwei Tage, bis wir in den für uns typischen Transalpine-Rythmus „rein“ gekommen sind. Dieser Rhythmus, RUN – EAT – SLEEP – REPEAT, begleitete uns die gesamte Woche. Zum Ende des Rennens war eigentlich schon alles eingespielt, von Taschen eine Stunde vor Start für den Transport zur Rezeption bringen, bis hin zur Regeneration zwischen Ziel und täglicher Pasta-Party, unterstützt durch ein Compex-Gerät (großen Dank nochmals an Eric Rosant, der uns kurzfristig ein Gerät zum Testen überließ).

Wir haben unsere Leistung von Tag zu Tag gut steigern können, was sich auch Ranking in der Wertung widerspiegelte. Dank eines blieben wir auch von gröbere Muskelkatern verschont!

Während die ersten zwei Etappen noch auf Ausweichrouten gelaufen werden musste, konnten die restlichen Etappen Gott sei dank auf den Originalrouten gelaufen werden. Diese Änderungen an den ersten beiden Tage hatte auch zur Folge, das in Summe doch ein paar mehr Gesamtkilometer absolviert werden mussten, als anfänglich gedacht. Wieviel diese Alpenüberquerung den Teilnehmern abverlangt, zeigt, dass von den ursprünglich 300 Teams nur 188 das Ziel in Sulden am Ortler erreichten.

In Summe schafften wir die beachtliche Strecke in einer Zeit von 41 Stunden 34 Minuten und erreichten somit in der Gesamtwertung einen souveränen 67. Platz.

Danke an das Plan B Team und Gratulation allen Finishern … und vielleicht ein Wiedersehen 2018 auf der Ostroute.

Wir von RunInc. gratulieren Father and Son sehr herzlich zu dieser sensationellen Leistung!

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