Auszug – Interview: Michael Niavarani


Words by Tobias Krempler | Blog, Keep On RunInc. - Das Magazin


Michael Buchleitner trifft Michael Niavarani via zoom
und dann im echten Leben.

LEBEN OHNE SPORT: GEHT DAS?

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„Jeder Mensch kann laufen, er muss es nur wollen!“, mit dieser Botschaft startet Michael Buchleitner gerne in Vorträge und Workshops zu seinem Lebensthema. Die Teilnehmer sind da meist schon längst überzeugt und haben den aktiven Weg in Richtung Runners High schon eingeschlagen. Das „Wollen“ wird nicht mehr hinterfragt.

Was aber, wenn der Wille fehlt? Wenn die Abneigung gegen Sport so tief sitzt, dass kein Weg in Richtung Bewegungs-­Euphorie zu weisen scheint? Kann man glücklich, leistungsfähig und erfolgreich sein, wenn man Be-wegung verachtet? Geht ein Leben ohne Sport?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat Michael Buchleitner für seinen ersten RunInc.Talk den krassen Gegensatz gesucht und in Michael Niavarani gefunden: Die heimische Kabarettgröße lebt als erklärter Sportmuffel, aktiver Laufvermeider und ist ausschließlich auf der Bühne bereit, sich an seine körperlichen Grenzen heran zu tasten. Gleichzeitig ist er einer der erfolgreichsten Kabarettküstler des Landes, Theaterunternehmer und kulturelles Schwergewicht.

Es hätte mich weniger überrascht, hätte mich eine medizinische Fachzeitschrift zum Thema Hirnchirurgie befragt,

so seine launige Begrüßung, denn viel weiter daneben könnten man thematisch bei Michael Niavarani nicht liegen.

Und doch zeigen sich schon vor dem Gespräch einige Gemeinsamkeiten: Das Leben beider ist geprägt von einer Leidenschaft, die sie auch zum unternehmerischen Erfolg geführt hat. Den einen als Sportler, den anderen als Schauspieler. Es vereint sie diszipliniertes Arbeiten und der unbedingte Wille, Höchstleistungen zu erbringen. Es trennt sie – bisher und weiterhin – ihr Verhältnis zu Sport und Bewegung!
Das war dann aber gar nicht so wichtig …

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NO SPORTS VERSUS SPITZENSPORT VON ANFANG AN?

Beim erfolgreichen Leistungssportler liegt es auf der Hand: irgendwann im Kindesalter muss sich der Wunsch nach Bewegung, die Bereitschaft, sich für den Sport aufzuopfern, unaufhaltsam entwickelt haben. Michael Buchleitner läuft und trainiert seit frühester Kindheit. Seine Passion hat ihn drei Mal zu Olympischen Spielen und etlichen internationalen Erfolgen gebracht. Aber wann hat sich beim Bewegungsmuffel die Überzeugung gegen Sport manifestiert?

M.N.: Ich bin natürlich mit Sport, als Schüler mit ganz normalem Turnunterricht aufgewachsen. Aber ich kann mich erinnern, dass ich schon mit 15, 16 zu meiner Mutter gesagt habe:

Ich verachte körperliche Betätigung in jeder Form. Ich sitze und lese und alles andere halte ich für völlig übertrieben und absurd.,


Das komplette Interview inklusive des gemeinsamen Spaziergangs in der Wiener City findest du in der ersten Ausgabe von Keep On RunInc. – gratis erhältlich im RunInc. Store!


 

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