Uschi testet den Salomon XA Alpine Teil 2


Words by Thomas Mayr | Blog, Lifestyle, Produkt News & Review, Shopgeflüster

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Zweiter Teil meines Tests der Salomon Alpine, diesmal in Jackson Hole in Wyoming bei MINUS 25 Grad. Nachdem es im Herbst in der Lobau ja super geklappt hat, war ich echt gespannt wie es auf blankem Eis und hüfttiefen Schnee so funktioniert. Meine größte Angst waren eiskalte Zehen……………

Aber beginnen wir von Vorne.

Wir waren vom 13.12-23.12.2016 in Jackson Hole/Wyoming. Schon beim Anflug waren wir sehr erstaunt wieviel Schnee dieses Jahr liegt. Wir waren ja einiges von den Jahren davor gewohnt, allerdings mit fast 3 Metern haben auch wir nicht gerechnet. Normales Spazierengehen war ohne Schneeschuhe unmöglich. Allerdings sind in Jackson Trailrunners zu Hause und so werden die Laufstrecken wie Schipisten präpariert.

Die Steurer’s mit den Teton-Trail-Runners-Shirts des Laufclubs von Jackson und den Teton’s im Hintergrund.

Begonnen habe ich mit dem Test auf einer komplett vereisten Straße, bei minus 25 Grad und Sonnenschein.

Kein Rutschen, kein Schlittern, super Halt, obwohl die Schuhe keine Spikes haben. Die Autos schlitterten mehr als ich.

Nachdem es im Tal ziemlich gut gegangen ist, sind wir in den Teton-NP rein und haben uns auf ca. 2.300 m mit unserem Auto eingeparkt, da ja dann die Straße geschlossen war.

Auch hier war es überhaupt kein Problem zu laufen! Auch meine große Angst, dass mir die Zehen abfrieren war unbegründet. Die Schuhe sind wirklich warm und selbst bei hoher Geschwindigkeit (na ja, der Kilometer auf 6 Minuten, aber für mich ist das irre schnell) halten sie und rutschen nicht weg.

Jetzt war unser Test in Tal und am Berg schon sehr erfolgreich, jetzt sind wir los und haben im Cache-Greek auf der Laufstrecke im tiefen Schnee getestet. Dort waren wir auch nicht mehr alleine, denn in Jackson gibt es sehr viele Einheimische, die Radfahren, mit den Hunden gehen, Laufen oder auch Langlaufen und das aber alles auf der Laufstrecke 😉 und wärmer ist es auch schon geworden …..

Der Schnee war etwas abseits dann doch tiefer, allerdings hat es trotzdem keine Nassen Füße gegeben, staubtrocken, kaum zu glauben, oder?

Alles in Allem, bin ich vom Schuh noch immer schwer begeistert, der ist die gehobene Preisklasse auf alle Fälle wert. Einen kleinen Nachteil allerdings kann ich berichten. Man sollte nicht mit Laufhosen laufen, die unten mit einem Zipp aufhören. Wenn man denn nämlich, so wie ich, in die Schuhe gibt, reibt er sehr.

Wie geht’s weiter: Tja, jetzt ist der Schuh wieder im Wien (im Gatsch in der Lobau und am 14.1.2017 beim 1.Vienna-Winter-Trailrun) im Einsatz. Im März fliegt er dann mit mir zum Laufcamp nach Andalusien und dort wird er ausgiebig im Sand getestet und da bin ich schon sehr gespannt, ob ich es dann schaffe, dieses Jahr keine Sand-Scheuerstellen auf meine Füßen zu haben.

Gesehen haben wir in den diversen Sportgeschäften den Salomon Alpine gar nicht, ich bin nur sehr damit aufgefallen, da jeder wissen wollte, was denn das für ein „nice shoe“ ist.

Eure Uschi!

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