ASICS NOOSA FF Test


Words by Daniel Marik | Blog, Produkt News & Review, Rob testet

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NOOSA – Eine Stadt im Osten Australiens. Australische Triathlonhochburg. Seit 1983, also bereits 33  mal wird dort der NOOSA-Triathlon im  November über die klassische olympische Distanz (1500 Meter schwimmen, 40 km radfahren, 10km laufen) abgehalten. Ich war noch nie dort, höre in Triathlonkreisen doch immer wieder von NOOSA, nicht zuletzt weil auch Langdistanzweltmeister Jan Frodeno dort jährlich sein Winterquartier bezieht und die optimalen Trainingsbedingungen nutzt. Jan Frodeno ist es auch, der als Ikone für den NOOSA FF von ASICS herangezogen wird.

Der ASICS NOOSA FF ist im März 2017 brandneu am Markt. Es ist alles klar für mich: der NOOSA FF hat vom Grundsatz alles was mich neugierig macht und anspricht. Das bedeutet jedoch ganz und gar keinen Freibrief, sondern eine besondere Erwartungshaltung, denn ich habe als Langdistanztriathlet eine klare Vorstellung wie „mein“ optimaler Triathlonschuh beschaffen sein müsste. ASICS stellt, mit 17% aller gelaufenen Schuhe und damit Gewinner des 2016 IRONMAN HAWAII SHOECOUNT, auch im Topfeld der Triathleten die meistgelaufene Marke dar. Ich bin gespannt wie weit meine Erwartungen erfüllt werden können.

Mit dem NOOSA FF stellt ASICS nun das 12. Modell der NOOSA-Serie vor. Keine ASICS-Gel-Sohlentechnologie sondern das letztjährig eingeführte Flyte Foam Material kommt hierbei zum Einsatz. Stilistisch ist der NOOSA FF auch aus ganz anderem Holz geschnitzt als seine farbenfrohen und teilweise gewöhnungsbedürftig bunten Vorgänger. Dieser Schuh sieht durch die Colourblocking-Kontraste richtig erfrischend aus. Der NOOSA FF ist somit eine komplette Neuauflage und trägt nur mehr die Grundgene seiner Vorgänger in sich.

Die Zielgruppe jedenfalls bleibt weiterhin klar definiert, bzw. wird diese sogar noch klarer als je zuvor angesprochen und ins Visier genommen.  Dass in die Sohle die „Swim-Bike-Run“-Symbole eingearbeitet sind, lässt auch den hartgesottensten Ironman nicht kalt. Ergänzt wird diese Optik dann auch noch durch eine klare Aufschrift am Sohlenrand: „NOOSA TRI“.

Für RunIncs Geschäftsführer Lukas Bauernberger war sofort klar dass dieser Schuh im Repertoire nicht fehlen darf. Das auch, obwohl sich ASICS beim NOOSA FF auch stylistisch auf neues Terrain begiebt und die markentypischen „Tiger-Stripes“, die ASICS-Streifen weglässt. Somit ist der NOOSA FF nicht auf den ersten Blick identifizierbar, was ihn sehr sympatisch macht. Optisch hat der Schuh meiner Ansicht nach somit bereits eine klassenweise Verbesserung durchlaufen und sieht sehr gut aus!

Das „FF“ in der Typenbezeichnung repräsentiert ASICS Flyte Foam Dämpfungstechnologie. Mit ihr setzt ASICS bei der Mittelsohle auf ein sehr leichtes Material mit integrierten Verstärkungsfasern. Flyte Foam garantiert, die ursprüngliche Sohlenform nach den Strapazen eines Laufes wieder einzunehmen. Das im letzten Jahr beim ASICS Metarun und DynaFlyte eingeführte Material verfügt über ausgezeichnete Dämpfungseigenschaften, wodurch es kontinuierlich in der Produktpalette bei weiteren Modellen eingesetzt wird.

Bemerkenswert ist die Konstruktion des nahtlosen Obermaterials im Vorfuß. Das Mesh ist sehr dünn gehalten und sorgt für richtig gute Luftzirkulation im Vorfußbereich. Eine Eigenschaft die vor allem in den wärmeren Monaten für angenehmes Fußklima sorgt. Da Wärmeabfuhr und Kühlung ein bedeutendes Thema im Triathlon sind, punktet ASICS hiermit auf alle Fälle. Durch die luftige Beschaffenheit kann man sogar durch den Oberschuh hindurchsehen.

Ein weiteres Triathlon-Spezifikum stellen die gummierten Fersenlasche und die gummierte Zungenoberfläche dar. Schnelle Wechsel vom Rad- in den Laufschuh werden damit unterstützt und auch hier wird durch die gummierte Oberflächenbeschaffenheit der warmen Jahreszeit und den durchwegs feuchten und rutschigen Fingern Rechnung getragen. Es sind diese Details die auch das positive Gefühl vermitteln können, den richtigen Schuh gewählt zu haben.

Der neutrale NOOSA FF verzichtet gänzlich auf Stützelemente in der Sohle. Die Sohle weist eine Sprengung von 10mm auf. Die ersten Schritte übertragen die optische Leichtigkeit auch in das Laufgefühl. Bereits auf den ersten Kilometern sammelt die DynaFlyte Sohle Pluspunkte ein. Guter Bodenkontakt und stabiles Laufgefühl werden vermittelt. Die Aussensohle ist klar auf den Einsatz auf asphaltierten Untergründen ausgelegt und bietet dort ausreichend Haftung. Langlebigkeit unterstützt dort ASICS AHAR+ Technologie, die für hohe Abriebfestigkeit sorgt. Im Vorderfußbereich ist sie zusätzlich mit Wet-Grip-Elementen verstärkt. Im Fersenbereich verleiht der NOOSA FF richtig gute Stabilität. Der Aufbau des Schuhs in diesem Bereich ist sehr stabil.

Das Schnürsystem ist ein Klassisches und jeder Athlet wird damit seine optimale Passform herstellen können. Die Schuhbänder sind elastisch beschaffen und viele Läufer des NOOSA FF werden damit den Einstieg in der Wechselzone noch schneller gestalten können.

Fazit:

ASICS NOOSA FF wurde für 2017 komplett überarbeitet. Er ist ein ausgewiesener Triathlonschuh. Dies zeigt er sowohl durch Styleelemente wie auch durch triathlonspezifische Detaillösungen. Besonders gut gefallen uns darüber hinaus der luftige Aufbau des Oberschuhs und die guten Stabilitätseigenschaften im Fersenbereich. Vor allem bei wärmeren Temperaturen kann die gute Luftzirkulation zum Joker werden.

ASICS ruht sich hier nicht auf altbewährten Rezepten und Technologien aus, sondern ist bemüht auch weiterhin im Triathlon die meistgelaufene Marke zu bleiben.

Den neuen ASICS NOOSA FF gibt es ab sofort bei RunInc.

 
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